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Schluckstörung (Dysphagie)

Als Dysphagie wird eine Störung des Schluckaktes beim Trinken, bei der Nahrungsaufnahme oder beim Schlucken des eigenen Speichels bezeichnet. Die Folgen einer Schluckstörung können Mangelernährung, zu geringe Flüssigkeitsaufnahme, Lungenentzündung und in seltenen Fällen auch Ersticken sein. Schluckstörungen können unabhängig vom Alter auftreten und kommen häufig vor bei:

  • Schlaganfallpatienten
  • Patienten mit Hirnblutungen, Hirntumoren
  • Unfallpatienten mit Schädel-Hirntrauma
  • Patienten nach Operationen im Mund-, Hals- oder oberen Brustbereich
  • Patienten mit Morbus Parkinson
  • Kindern mit Mehrfachbehinderungen (z. B. Cerebralparesen)

Bei akuten Schlaganfällen muss bereits in den ersten 24 Stunden eine erste Diagnostik und Therapie erfolgen, um zu verhindern, dass der Speichel in der Luftröhre gelangt und dadurch eine Lungenentzündung entsteht (Aspirationspneumonie).

Solche Komplikationen lassen sich jedoch minimieren, denn in den meisten Fällen bestehen gute therapeutische Interventionsmöglichkeiten.

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