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Wenn der Schmerz nicht nachlässt

Viele Faktoren tragen zur Entstehung chronischer Schmerzen bei.

Neben körperlichen Faktoren spielen bei der Schmerzentstehung und Chronifizierung psychische und soziale eine wichtige Rolle. Um ein genaues und individuelles Verständnis der Erkrankung zu erhalten, ist eine sorgfältige und umfassende Diagnostik unter Beteiligung mehrerer Fachdisziplinen notwendig.

Im Klinikum Christophsbad können durch die gute Vernetzung der verschiedenen Kliniken im Verbund mit kompetenten Kooperationspartnern diese Beschwerden in idealer Weise diagnostiziert und therapiert werden.

Nach der Schmerzkonzeption des Landes Baden-Württemberg ist das Klinikum Christophsbad Seit 2004 „Partner im Regionalen Schmerzzentrum“


Schmerz im Alter

Die Behandlung von Schmerzpatienten gehört zu den Schwerpunkten in der Altersmedizin. Die Schmerztherapie bei älteren Menschen muss in besonderem Maße das meist gleichzeitige Vorliegen mehrerer Erkrankungen und das altersbedingt veränderte Ansprechen auf die Therapie berücksichtigen. Gerade bei Älteren sind aktivierende Maßnahmen der wesentliche Baustein der Schmerztherapie, denn die häufig angewöhnte Schonung fixiert das Schmerzerleben und mündet in einen Teufelskreis.
In der Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin wird sowohl ambulante als auch stationäre Schmerztherapie angeboten.

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Akuter und chronischer Schmerzsyndrom

Die Neurologische Klinik bietet bei akuten und chronischen Schmerzsyndromen ein individuelles und patientenorientiertes Diagnostik- und Therapiespektrum an, das auf den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Darunter gehören Schmerzbehandlungen bei Bandscheiben-Erkrankungen, Neuralgien, Kopfschmerzen (Migräne), Anwendung zentral schmerzhemmender Medikamente, Infiltrationen, Botulinumtoxintherapie z. B. bei Spastiken etc.

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Somataforme Schmerzstörungen

Psychosoziale Belastungen im Lauf des Lebens können Einfluss auf die Entstehung der Schmerzerkrankung haben. Zu diesen Belastungen zählen zum Beispiel schwere Krankheiten, Arbeitslosigkeit oder die Trennung vom Partner (das Verhältnis Frauen zu Männern beträgt 2,5 zu 1). Vor diesem Hintergrund können sich anhaltende Schmerzen entwickeln. Hinzu kommt oft ein unzureichender Umgang mit dem Schmerz. Typische Merkmale sind:

  • jahrelanger Krankheits- und Leidensweg
  • wandernde Schmerzen in verschiedene Körperregionen
  • Tendenz zur Ausbreitung oft mit depressiven Verstimmungen
  • Einschränkungen in Freizeit, Beruf, Familie
  • Schmerzmittel, Operationen helfen nur kurz
  • Gefahr von Schmerzmittelabhängigkeit
  • trotz nicht nachweisbarer organischer Ursache sind die Schmerzen keinesfalls simuliert

In der Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie wird zur Behandlung von Schmerzstörungen eine Kombination aus Schmerzpsychotherapie, Krankengymnastik, medikamentöser Therapie, ergänzt durch regelmäßige Teamsitzungen, eingesetzt.

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Akute Rückenschmerzen

Bei starken Rückenschmerzen ist das Ziel eine möglichst schnelle Linderung der Schmerzen, damit die Patienten wieder durchschlafen, sich bewegen und - natürlich - arbeiten können. Die Bandscheibenvorfälle lassen sich in 90 Prozent der Fälle gut behandeln. Nur wenn Lähmungen auftreten oder die Schmerzen über längere Zeit unerträglich sind kann eine Operation nötig sein. Jeder der schon einmal einen "Hexenschuss" oder einen größeren Bandscheibenvorfall hatte, weiß wie furchtbar solche Schmerzen bei ihrem Beginn sein können bis hin zur völligen Bewegungsunfähigkeit.

Für diese Patienten bietet die Klinik für Radiologie und Neuroradiologie neben der Diagnostik mit MRT und CT eine relativ einfache und oft spontan wirksame Behandlung an: die so genannten Facetten- oder Wurzelblockaden.

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