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Antrittssymposium Prof. Dr. Nenad Vasić


Prof. Dr. Nenad Vasić freute sich über die zahlreichen Gäste und erinnerte an die Verpflichtung für eine menschennahe und soziale neuropsychiatrische Versorgung.

Über 120 Besucher nahmen am 25. März am Antrittssymposium von Prof. Dr. Vasić teil. Vier hochkarätige Referenten behandelten in ihren Vorträgen aktuelle Ansätze der Psychiatrie und Psychotherapie.

Geschäftsführer Bernhard Wehde begrüßte die Referenten, Gäste  und die anwesenden Mitarbeiter des Christophsbads. Er gab einen Überblick über die vielfältigen Bereiche des Klinikums mit insgesamt 950 Betten/Plätze. Herr Wehde lobte das hohe Engagement von Prof. Vasić als Ärztlicher Direktor und Chefarzt. „Sie sehen die Patientenversorgung, Verwaltung und Management als unsere gemeinsame Aufgabe in der Führung des Christophsbads und damit bewahren Sie einen ganz wesentlichen Erfolgsfaktor des Christophsbads ‒ ganz herzlichen Dank“.

Vor fast genau einem Jahr trat Prof. Vasić die Nachfolge von Herrn Privatdozent Dr. Hermle an. „Ich habe hier sehr kompetente Kollegen vorgefunden, eine gut laufende Klinikstruktur sowie eine Geschäftsführung, die nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet“,  erklärte Prof. Dr. Vasić. „Wir wollen im Christophsbad weiterhin die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse und Methoden schulübergreifend anwenden und gemeinsam Angebote für unsere Patienten optimieren. Diesem Zweck dient auch die Vernetzung mit den Universitätskliniken, aber auch mit den niedergelassenen Kollegen und den benachbarten Kliniken sowie der gemeinsame Austausch bei der heutigen Veranstaltung.“

Zunächst berichtete Prof. Dr. Dr. Henrik Walter, Inhaber des Lehrstuhls für Psychiatrie mit Schwerpunkt psychiatrische Neurowissenschaft und Neurophilosophie an der Berliner Charité über die Verwendung von Big Data und Imaging Science in der Psychiatrie. Als Doktorvater von Prof. Dr. Vasić verwies er dabei auch auf die Erfolge seines Schützlings und erheiterte die Zuschauer mit einem Bild aus der gemeinsamen Zeit. Neue Versorgungsmodelle in der Psychiatrie außerhalb des Krankenhauses stellte Prof. Dr. Thomas Becker, Universität Ulm, vor. Danach stellte Prof. Dr. Dr. Serge Sulz vom Münchner Centrum für Integrative Psychotherapie (CIP) Ziele und Inhalte der sogenannten dritten Welle der Verhaltenstherapie vor. Gemeinsam ist diesen Ansätzen, dass sie Prinzipien integrieren, die nicht dem Repertoire der klassischen Verhaltenstherapie angehören, wie beispielsweise Achtsamkeit, Akzeptanz oder die Arbeit mit ungünstigen Beziehungsmustern. Abschließend behandelte Prof. Dr. Christian Plewnia aus der Universitätsklinik Tübingen nicht-invasive Hirnstimulationsverfahren in der Behandlung von Depressionen, dazu gehören sowohl die transkranielle Magnetstimulation, als auch die Gleichstromstimulation.

Die Veranstaltung soll Startpunkt für eine neue Reihe über bio-psycho-soziale Entwicklungen mit dem Namen bps-Symposion-Christophsbad sein. Theorie, Praxis und Zukunft des bio-psycho-sozialen Krankheitsverständnisses psychischer Störungen stehen dabei im Mittelpunkt.


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