Fachabteilung

Fachabteilung über Indikationen

Sie befinden sich hier:>Patienten & Besucher>Patienten & Angehörige>Entlassmanagement

Entlassmanagement

Sehr geehrte Patientinnen und Patienten,

im Klinikum Christophsbad steht die Diagnostik und Therapie unserer Patienten im Mittelpunkt der Behandlung ebenso wie die Sicherung bzw. Vermittlung der Weiterbehandlung oder Versorgung nach der Entlassung aus dem Krankenhaus.

Mit Ihrer Aufnahme in unser Krankenhaus sorgt ein interdisziplinäres Team unter ärztlicher Leitung für die Planung der Diagnostik und Ihre Therapie, hierzu gehört auch die Vorbereitung Ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus.

Individuelle Entlassplanung

Unsere Ärzte, Psychologen, Pflegekräfte, Sozialarbeiter, Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Wundmanager, die an Ihrer Behandlung beteiligt sind, bereiten ganz individuell mit Ihnen (und bei Bedarf auch mit Ihren Angehörigen) Ihre Entlassung aus dem Klinikum Christophsbad und die erforderliche Weiterversorgung vor.

Wir informieren Sie über die Ihrem Krankheitsbild und Ihrer Situation entsprechenden Versorgungsmöglichkeiten und Anschlussversorgungen. Dazu organisieren wir bei Bedarf Rehabilitationsmaßnahmen oder eine ambulante (z.B. ein Behandlung in einer Physiotherapiepraxis) bzw. stationäre Versorgung (z.B. in einem Pflegeheim) vor. Dabei wirken gemäß SGB V im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben Sozialleistungsträger mit.

Unser Sozialdienst vermittelt oder übernimmt die Klärung von Kostenübernahmen durch die Kranken-/, Pflege- und Rentenversicherung oder Sozialhilfeträger. Zudem unterstützt Sie unser Sozialdienst bei der Antragstellung, wenn Sie absehbar genehmigungspflichtige Leistungen bzw. Hilfsmittel benötigen und ein Antrag für einen Pflegegrad oder eine Schwerbehinderung gestellt werden soll. Dabei berücksichtigen wir Ihre individuellen Bedürfnisse und informieren Sie und die Nachversorger darüber, soweit Sie dem zugestimmt haben.

Entlassung nach Hause

Benötigen Sie direkt im Anschluss an den Aufenthalt im Klinikum Christophsbad noch Unterstützung, kümmern wir uns vor Ihrer Entlassung - im Rahmen des Planbaren - um eine erforderliche Hilfe. Weiterversorgung in einer anderen Einrichtung

Ist im Anschluss an Ihren Aufenthalt im Klinikum Christophsbad eine Weiterbehandlung oder Nachsorge in einer anderen Einrichtung erforderlich? Handelt es sich um die weitere Versorgung in einem Akutkrankenhaus, einer Rehabilitationsklinik oder benötigen Sie eine weitere Betreuung in einem Pflegeheim, einer therapeutischen Wohngemeinschaft oder einem Hospiz? Wir bereiten die Überleitung mit Ihnen und ggf. mit Ihren Angehörigen vor.

Ihre Daten

Um die Weiterversorgung für Sie organisieren zu können, ist es oft erforderlich, dass wir Kontakt zu Ärzten, Heilmittelerbringern wie Physiotherapeuten oder Ergotherapeuten, Lieferanten von Hilfsmitteln oder zu der Kranken- oder Pflegekasse aufnehmen müssen.

Sollte dies notwendig sein und müssen zu diesem Zweck Ihre Patientendaten an die Beteiligten übermittelt werden, informieren wir Sie vorab darüber. Sie entscheiden dann, ob Ihre Daten zu diesem Zweck weiterleitet werden. Erst wenn Ihre schriftliche Einwilligung vorliegt, können wir Ihre Entlassung entsprechend vorbereiten und Ihre Daten zur Unterstützung des Entlassmanagements an die Nachversorger weiterleiten.

Sie können jederzeit die Einwilligung zur Durchführung des Entlassmanagements schriftlich widerrufen:

  • Betrifft der Widerruf die Durchführung des Entlassmanagements insgesamt, erklären Sie den vollständigen Widerruf gegenüber unserem Krankenhaus.
  • Betrifft der Widerruf ausschließlich die Einwilligung in die Unterstützung des Entlassmanagements durch die Kranken- oder Pflegekasse, so erklären Sie den Widerruf schriftlich gegenüber der Kranken- oder Pflegekasse sowie unserem Krankenhaus.

Bei Nichtzustimmung zum Entlassmanagement oder Widerruf kann trotz bestehendem Bedarf kein Entlassmanagement durchgeführt werden und dieses nicht durch die Kranken- oder Pflegekasse unterstützt werden. Dies kann dazu führen, dass Anschlussmaßnahmen nicht rechtzeitig eingeleitet werden. Bei Anträgen auf Leistungen der Kranken- oder Pflegekassen kann eine spätere Antragstellung zur Folge haben, dass ein Leistungsanspruch erst zu einem späteren Zeitpunkt entsteht. Im Einzelfall können so auch bedingt durch eine längere Verweildauer im Krankenhaus Kosten entstehen, die vom zuständigen Sozialleistungsträger nicht übernommen werden, sodass die Leistungen, unter Beachtung der gesetzlichen Regelungen, von Ihnen zu tragen sind.


Kontaktcenter

E-Mail schreiben

Service