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25-jähriges Dienstjubiläum von Maha Nakkouzi: Preisgekrönte Altenpflegerin


Am 18. Oktober konnte Frau Maha Nakkouzi ihr 25-jähriges Dienstjubiläum im Kreis von Kollegen, Vorgesetzten, Freunden und ihrer Familie im Herrensaal feierlich begehen. „Sie haben einen weiten Weg hinter sich. Wir freuen uns, dass Sie die Entscheidung getroffen haben, beim Christophsbad zu arbeiten“, begrüßte Birgit Enenkel, stellvertretende Pflegedirektorin, die Jubilarin sowie die versammelten Gäste. Für ihre jahrelange Treue bedankte sich Frau Enenkel auch im Namen der Geschäftsführung, der Gesellschafter und des Ärztlichen Direktors, sehr herzlich.
 
Geboren im Libanon, arbeitete Frau Nakkouzi nach ihrer Ausbildung als Erzieherin und Englischlehrerin an der Sidoon National School. Bereits 1992 begann sie im Christophsbad als Stationshilfe im hauswirtschaftlichen Dienst, bevor sie 1993 als Pflegehelferin auf der damaligen Station H (Geriatrie) anfing. „Die Sprache war am Anfang sehr schwierig“, erinnerte sich Frau Nakkouzi. „Gedacht habe ich auf Arabisch, auf Englisch habe ich Sätze konstruiert und dann versucht, die auf Deutsch zu sprechen. Ich hatte außerdem immer Block und Stift dabei, um neue Wörter sowie deren Übersetzung zu notieren.“ 1999 wechselte Frau Nakkouzi in die Wohnbereiche K und später F, wo sie überwiegend im Nachtdienst tätig war.

2004 startete sie mit 43 Jahren und zwei Kindern ihre Ausbildung zur Altenpflegerin. „Mit meinen Töchtern entbrannte ein regelrechter Wettstreit, wer bessere Noten nach Hause brachte“, erzählt die Jubilarin. In den beiden Schuljahren 2004/2005 und 2006/2007 erhielt Frau Nakkouzi von der Emil-von-Behring-Schule zwei Preise für hervorragende Leistungen. Im Jahr 2007 absolvierte sie ihre Altenpflege-Ausbildung und erhielt ihr Prüfungszeugnis mit der Traum-Durchschnittsnote von 1,33. Seit 2007 arbeitet sie im Christophsbad auf der Station NE 4. Weiterbildung zur Praxisanleiterin, Unterstützung bei der praktischen Ausbildung von Auszubildenden in der Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege sowie der Praktikanten: Die Liste der Aktivitäten der engagierten Mitarbeiterin ist lang. „Stillstand ist ein Fremdwort für sie“, bemerkte auch Frau Enenkel. Die stellvertretende Pflegedirektorin überreichte Frau Nakkouzi die Urkunden des Hauses sowie des Verbandes Privater Klinikträger in Baden-Württemberg e.V. (VPKA).

Betriebsratsvorsitzender Roland Keller überreichte seiner Kollegin nicht nur den traditionellen Gugelhupf sowie die goldene Ehrennadel des Christophsbads, sondern erinnerte auch an die gemeinsame Busreise im September 2008 nach Berlin, wo sie gemeinsam mit 135.000 anderen gegen den Pflegenotstand demonstriert hatten.


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