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Abschiedsfeier von Frau Wiechec-Zischke


Am 6. Dezember 2018 wurde Frau Gisela Wiechec-Zischke nach 28 Jahren Dienst als Sozialdienstmitarbeiterin im Christophsbad von ihren engsten Kollegen, Freunden und Vorgesetzten in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

1990 fing sie im Sozialdienst der Gerontopsychiatrie an. Zwei Jahre später wechselte sie in den Suchtbereich und erarbeitete und erprobte mit Kollegen im stationsübergreifenden "Suchtprojekt" das therapeutische Konzept für Entgiftungspatienten. Nach Eröffnung der Entgiftungsstation PSM3 und der großen Umstrukturierung des Suchtbereichs 1999 engagierte sie sich in der konzeptionellen Weiterentwicklung der Station PSM 4 und war beim Aufbau der Tagesklinik Sucht maßgeblich beteiligt.

Die Sozialarbeiterin und Diplom-Pädagogin wird als fallführende systemische Stationstherapeutin auf der Motivationsstationfür Suchtkranke hochgeschätzt. Dies betonte auch die Chefärztin der psychosomatischen Klinik, Prof. PMU Dr. med. Isa Sammet in ihrer Rede und bedankte sich für das hinterlassene "Lebenswerk für Suchtpatienten". Sie kündigte anschließend an, dass Frau Wiechec-Zischke dem Christophsbad noch stundenweise auf der Station PSM 4 und in der Ambulanz erhalten bleibt.

Im Namen der Geschäftsführung sprach Bernhard Wehde, der die Sozialarbeit als einender schönsten Berufe bezeichnete, aber auf den großen Personalmangel in diesem Bereich hinwies. Er dankte für daslangjährige Engagement und überreichte die Geschenke des Hauses. Ihr Ehemann, Oberarzt Jörg Wiechec, der weiterhinauch im Ruhestand noch für das Haus tätig ist, nutzte die Gelegenheit, sich bei seiner Frau für die vielen Jahreder gemeinsamen suchttherapeutischen Arbeit zu bedanken. Sie habe mit ihrem sozialtherapeutischen Schwerpunkteinen ganz entscheidenden Beitrag für Patienten geleistet, Elend und Stigmatisierung zu überwinden. Unter Einbeziehungdes sozialen Umfeldes habe sie vielen Patienten geholfen, ihre Würde wiederherzustellen und ihre Erkrankungbesser zu bewältigen. Gemeinsam mit den Arbeitskollegen trug der leitende Psychotherapeut, Cornelius von Randow,ein Chorständchen "Die Gisela geht noch lang nicht in Rente" vor und sorgte für gute Stimmung.

Frau Wiechec-Zischke wandte sich anschließend in einer persönlichen Ansprache an alle Anwesenden, dankte für dievielen Geschenke sowie die tolle Teamarbeit und die schöne Zeit mit allen Kolleginnen und Kollegen. Sie freut sich nunetwas kürzer treten zu dürfen, aber auch darüber, dass sie das Christophsbad nicht ganz verlässt.


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