Fachabteilung

Fachabteilung über Indikationen

„27 Jahre top“: Andreas Lauppe verabschiedet sich nach 28 Jahre in den Ruhestand


Mehr Zeit für seine Geige: Als letzter Mann im Sozialdienst trat nun auch Herr Lauppe in den Ruhestand. Zusammen mit Frank Wrobel sorgte er für die musikalische Umrahmung seiner Abschiedsfeier.

Ob als Sozialarbeiter in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie oder als „Herzog Christoph“ auf dem Sommerfest: Andreas Lauppe war im Christophsbad eine gegenwärtige Gestalt voller Elan und vielen bekannt. Zum vergangenen Dezember ist er nach 28 Dienstjahren in Ruhestand getreten. „Das ist ein großer Teil des Berufslebens“, machte Geschäftsführer Dr. Joachim Stumpp deutlich. „Im Christophsbad gibt es besonders viele Mitarbeiter, die eine lange Zeit bleiben. Mitarbeiter wie Herrn Lauppe, die Enthusiasmus für Menschen und mit Menschen mitbringen, braucht ein Haus wie unseres. Sie machen es überhaupt möglich, dass das Christophsbad auf eine 168-jährige Geschichte zurückblicken kann.“

Herr Lauppes Weg zum Sozialarbeiter begann auf der Fachhochschule in Berlin, wo er auch seine Frau kennenlernte und eine Familie gründete. Seit 1992 verstärkte der Schwabe das Sozialarbeiter-Team in der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, die letzten Jahre auf der Station PSY 3 und 4. Für Herrn Lauppe stand immer der Patient im Mittelpunkt, auf dessen Eigenständigkeit er stets hinwirkte. Nur ungern verzichtet das Christophsbad auf seinen Erfahrungsschatz, wie der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Nenad Vasić betonte. Doch auch Herr Lauppe wird gerne an diesen Lebensabschnitt in unserem Klinikum zurückdenken: „Ich bin nie auf die Idee gekommen, den Arbeitsplatz zu wechseln. Man kann hier eine gute Arbeit für den Menschen machen.“ Angesichts der derzeitigen Veränderungen in der klinischen Arbeit, hofft er, dass dies auch in Zukunft der Fall sein wird. „Von den 28 Jahren im Christophsbad waren für mich 27 Jahre top. Jeden Tag bin ich gerne hergekommen.“ Dies lag auch an dem netten Kollegenkreis, von dem er viel Solidarität erfahren habe, betonte er. Die Sympathie war beidseitig: Ein Ständchen der Kolleginnen zeugte von echter Zuneigung. Von der „Rentner-Notfall-Box“, welche die Kolleginnen für „ihr Urgestein“ zusammengestellt haben, muss Herr Lauppe jedoch bestimmt noch lange keinen Gebrauch machen: Als mehrfacher Großvater, Hundezüchter, Jäger, Musiker und leidenschaftlicher Leser hegt er viele Interessen, die ihn sicherlich noch lange Zeit aktiv und agil sein lassen.


Service

Um unsere Internetseite für Sie optimal zu gestalten und fortlaufend verbessern zu können, verwenden wir Cookies. Durch die weitere Nutzung der Internetseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu.
Weitere Informationen zu Cookies erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einverstanden!