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Vagusnervstimulation (VNS)

Die Vagusnervstimulation (VNS) wird zur Behandlung eines Anfallsleidens (Epilepsie) und in den vergangenen Jahren auch immer häufiger zur Behandlung von schweren Depressionen eingesetzt. Es handelt sich dabei um eine wohldosierte, kontinuierliche elektrische Reizung des Vagusnervs im Bereich des Halses. In aller Regel wird diese Behandlungsmöglichkeit nicht am Anfang der Therapie, sondern im weiteren Verlauf den Patienten angeboten – meistens erst, wenn andere Verfahren zu keiner hinreichenden Besserung geführt haben. Nach einem kurzen chirurgischen Eingriff wird ein programmierbarer Stimulator (Pulsgenerator) in eine Tasche in der linken Halshälfte eingelegt, sodass der Vagusnerv kontinuierlich stimuliert werden kann. Im Rahmen vielfältiger wissenschaftlicher Untersuchungen konnte belegt werden, dass eine VNS mittelfristig, über einige Monate hinweg, zu einer deutlichen Reduktion der Häufigkeit und Dauer von depressiven Phasen bei einer chronisch-depressiven Störung führt. In unserer Sprechstunde erfolgt dann auch eine kontinuierliche Nachsorge mit entsprechenden Kontrollen und gegebenenfalls Umstellungen der Stimulationsparameter. Die VNS erfolgt dabei nicht unabhängig von parallellaufenden Psychopharmaka- und Psychotherapie, die im Sinne eines multimodalen Therapieansatzes mit der VNS gut kombinierbar sind.  

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