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3/2004 - Heft 27 - 11. Jahrgang

Editorial

Ein Kopf aus Puzzleteilen auf der Titelseite, eine Idee aus der Schlussredaktion. Wie ein Puzzle, so ist diese Ausgabe der Seelenpresse. Viel haben wir in den letzten Monaten diskutiert, um unsere teilweise recht unterschiedlichen Vorstellungen von einem optimalen Ablauf und den - auch mitmenschlichen - Regeln einer Redaktionssitzung unter einen Hut zu bringen. Da die Zahl der ständig anwesenden Redakteure so groß ist wie nie zuvor, war dies nicht immer ganz leicht. Doch aus vielen Einzelteilen ist etwas entstanden, eine Ausgabe, die in Bewegung ist und ein - hoffentlich - bewegendes Ganzes bildet.

Bewegt waren wir von ganz verschiedenen Dingen. Aktuell diskutierte Themen korrespondieren deshalb mit Berichten, bei denen es um persönliche Aktualitäten geht.

So geht es um den Literaturnobelpreis an Elfriede Jelinek, das schönste deutsche Wort, die aktiv praktizierte Sterbehilfe in den Niederlanden  und Interna aus unserer Klinik.

Eine besonders interessante Erfahrung haben wir bei unserem neu entwickelten Fragebogen gemacht, den als Erster - und bisher Einziger - der Kunsttherapeut Andreas Bitterwolf ausgefüllt hat. Von etwa 10 weiteren Mitarbeitern, die wir baten, das gleiche zu tun, bekamen wir teilweise gar keine, meist aber fragende bis kritische Rückmeldung. Zu persönlich seien unsere Fragen, die therapeutische Distanz könne in Gefahr geraten - wenn man doch jedenfalls seinen Namen nicht nennen müsste... Für all diese Bedenken haben wir natürlich Verständnis - auch wir hatten intern bis zum Schluss kontoverse Diskussionen über genau dieses Thema. Wir bitten jedoch dringend darum, einmal die Antworten des geschätzten Kollegen zu lesen und dann die Teilnahme an unserer Fragebogenaktion noch einmal neu zu überdenken.

Weiterhin liegt uns die Entwicklung des Museums und Projekts MuSeele am Herzen, das im September seinen tausendsten Besucher gegrüßen konnte und am 16. Dezember einen Förderverein gründet, dessen Mitglied Sie gerne werden können.

Ansonsten führen wir unsere Reihe mit Scherenschnitten der Redaktion fort, bei der eine Innensicht des Beschriebenen mit einer Außensansicht kommuniziert.
Unsere persönlichen Themen reichen von den Erfahrungen mit einem Schauspieler und einer nächtlichen Viaduktüberquerung über Gedichte, Briefe und Berichte bis zum Thema Tagebuch, dessen psychologischer Nutzen zur Zeit von primär wissenschaftlich arbeitenden Psychologen in Frage gestellt wird.

Unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir nicht nur viel Freude mit diesem Heft. Gestalten Sie sich ein schönes Weihnachtsfest und erfüllen Sie sich im Jahr 2005 Ihre Wünsche. Alles Gute dabei von der ganzen Redaktion der Seelenpresse.

SPRed

Inhalt

Das schönste deutsche Wort4
Über Elfriede Jelinek6
Irre ist weiblich7
Verbuchungen der Seele8
MuSeele10
Die Psychiatrie muss beim Patienten bleiben11
Für eine Kultur der Seele12
Schauspieler sind auch Menschen17
Fragebogenaktion18
Christophsbad intern22
Der Heilige Christophorus von Lucas Cranach d.Ä.27
Lizenz zum Töten28
Der Depression sei Dank29
Der Engel mit dem Flügel30
Aufbruch aus dem Angstkäfig34
Der dritte oder vierte Frühling36
Wo bitte geht's zur Freiheit?38

 

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