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2/2006 - Heft 31 - 12. Jahrgang

Editorial

In diesem Jahr scheint sich alles nur noch um die Fußballweltmeisterschaft zu drehen, aber da war noch etwas andere, ja: Heinrich Heine, der große deutsche Poet starb vor 150 Jahren in Paris und Mozart natürlich, dessen Jubiläum nicht nur in Wien, sondern weltweit gefeiert wird. Aber wir widmen uns einem anderen Jubilar: Sigmund Freud geboren 1956 in Pribor/Freiberg und gestorben 1939 in London. Sigmund Freud gilt als der moderne Wegbereiter zum Verständnis der menschlichen Seele. Sein psychologisches Vermächtnis ist überaus bedeutsam und differenziert, sodass uns nur eine kleine respekt- und humorvolle Annäherung in wenigen Aspekten möglich ist. Zunächst würdigten wir Freud am 10. Mai, vier Tage nach seinem Geburtstag im Rahmen des bundesweiten Gedenkens an die nationalsozialistische Bücherverbrennung am 10. Mai 1933 in vielen Universitätsstädten Deutschlands. Wie recht hatte Heinrich Heine, als er sagte, "wo man Bücher verbrennt, verbrennt man bald auch Menschen". Freud konnte sein Leben noch retten, indem er aus Wien flüchtete. Seine Schriften wurden ins Feuer geworfen, wie die Bücher so vieler anderer Autoren. An diesem Tag lasen wir aus dem Werk des Psychoanalytikers und seinen Gedanken gaben wir die Freiheit, die aller Tyrannei trotzt. Ort unserer Lesung war das MuSeele, wo eine Installation zu Sigmund Freud gezeigt wird. Hier erwies sich wieder einmal unsere Kooperation mit diesem Museum der Seele als sehr sinnvoll und fruchtbar: offensichtlich ist diesem Museum ebenso wie unserer Zeitschrift die geschichtskritische Perspektive wichtig, um wirkliches Lernen und gesunden Fortschritt erst zu ermöglichen. In der vorliegenden Ausgabe also einiges zu Freud und auch zur Freude hoffentlich. Außerdem natürlich wieder viele weitere Themen, denn Anlässe gibt es genug: Zehn Jahre Christophsheim, Eröffnung der START-KLINIK für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Belletristik und Lyrik und Kritik, wo sie sein muss, diesmal am "Stein des Anstoßes". Und wer dann da noch etwas falsch versteht, dem sei die Sentenz des Sigmund Freud nahegelegt, die wir auf der Rückseite des Heftes abgedruckt haben.

SPRed

Inhalt

Informatief4
Krank, nicht verrückt5
Jammertanz7
V wie vielseitig8
Geschwind warten9
Voneinander lernen10
Der Stein des Anstoßes11
Christophorus13
Motivation14
Die Farbe Rot15
Bunter Vogel16
Sigmund Freud18 - 25
Jurassic Parc und Elfenreich26
Vollmond28
Meine Schlange30
Bücherverbrennung31
Landes-Psychiatrie-Tag32
Irrgarten33
Rezensionen34 - 37
Lust-Luftschloss38

 

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