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14.08.2013

Himmel und Hölle in der Geislinger Stadtkirche


Herr Schaal hat eigentlich Luft- und Raumfahrttechnik studiert und sein Arbeitsleben der süddeutschen Automobilindustrie gewidmet. Für den Ruhestand hat er dann eine Passion in seiner alten Heimatstadt Geislingen gefunden, er wurde Kunst -und Bauexperte für die Geislinger Stadtkirche. Eine Aufgabe, die er mit solcher Begeisterung und Akribie übernahm, dass man es bei der heutigen Vormittagsführung für die Teilnehmer der Tagesklinik Geislingen von Anfang an spürt.

Zunächst erhalten wir einen Einblick in die Baugeschichte dieses gotischen Meisterwerkes in der Mitte des 15.Jahrhunderts durch die Ulmer Münsterbauhütte. Warum hier in Geislingen sozusagen ein kleines Abbild des Ulmer Münsters errichtet wurde, hatte politische Gründe.

Für Geislingen entstand nicht nur, bezogen auf die Einwohner ein völlig überdimensioniertes Gotteshaus, in das Kircheninnere kam auch Kunst auf Weltniveau der berühmten Ulmer Schule.

Dem Chorgestühl von Jörg Syrlin d. J. von 1512 und dem berühmten Marienaltar von Daniel Mauch von  ca. 1529 galt die Aufmerksamkeit im zweiten Teil der Führung, anschaulich die Vorstellung von Himmel und Hölle, die die Menschen damals beeindruckte.

Die Geislinger Stadtkirche hat allerdings noch so viel mehr zu zeigen und zu erzählen, dass uns Herr Schaal auf einen zweiten Rundgang im Herbst einlud, verbunden mit der Besteigung des 62 Meter hohen Turmes.

Wir sind gespannt und freuen uns auf die Fortsetzung der Entdeckungsreise in einem etwas verborgenen Kirchenwunder in unserem Landkreis.


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