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18.03.2020

Sprache heilt und hält uns.

Der Mensch als stärkstes Medikament.


Sprachlicher Hinweis.
Geist und Körper auf Reisen.
Gesundheit als Balanceakt.

Der Mensch ist keine Maschine. Es gibt Anzeichen, dass wir Gefahr laufen durch zunehmenden digitalen Einfluss auf unser Menschsein "maschinenartig" zu werden.

Trotzdem bleibt unser Gehirn momentan die komplizierteste bekannte Struktur im Kosmos, von der wir noch nicht viel wissen.

Zum Beispiel gibt es keine schlüssigen Erklärungen für das, was Menschen unter dem Begriff Nahtoderfahrung berichten.

Unsere Persönlichkeit wird unabhängig von genetischen und sozialen Faktoren vor allen Dingen von der (sprachlichen!!!) Interaktion mit anderen Menschen beeinflusst. An dieser bauen sich neuronale Netzwerke im "Allerheiligsten" unserer Persönlichkeit, dem präfrontalen Cortex mit seinen durch Sprache vermitteltes Denken und Fühlen stimulierten und reagierenden Inselrinden.

Dieser Bereich ist unser INNERER HAUSARZT. Hier spiegeln sich unsere inneren Organe, unsere Nerven und unsere seelische Gesundheit. Es laufen ständig Rückkopplungen mit unserem Immunsystem, aktivierende und dämpfende Prozesse. Hier ist eine Schlüsselstelle für Heilung, aber auch für Siechtum. Manche Prozesse laufen blitzschnell, andere brauchen Zeit.

Die moderne Medizin hat keine Zeit. Ich kenne ein Zitat aus einer Krankenakte einer Patientin, die vor einhundert Jahren an einer schizoaffektiven Psychose, einer Erkrankung mit extremsten Stimmungsaffekten und Wahninhalten litt. Es gibt sogar ein schreckliches Bild von ihr. Dann kommt eine Erklärung: Man hat die Frau nicht therapiert, nur in einer Tobzelle "aufbewahrt".

Nach fünf Jahren kam es zu einer Spontanheilung, die Frau wurde entlassen und führte ein normales Leben.

In geheimnisvollen Strukturen unseres Gehirns liegt ein Code verborgen, der unsere Selbstheilungskräfte aktiviert und gleichzeitig befindet sich hier die Eingangstür für den Placeboeffekt, für tiefe Gefühle durch Meditation, Entspannung, "Flow" - Effekte und tiefe Resonanz durch andere Menschen auf uns, meist vermittelt durch Sprache.

Beim Wandern, Spazieren, Pilgern, bieten wir unseren neuronalen Netzwerken eine unglaubliche "Spielwiese" an Möglichkeiten, die uns helfen können "geheime" Türen der Selbstheilung zu öffnen.

Eine Therapie durch die Hintertür, von der Medizin bisher meistens verschmäht.

 

 


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