Hygiene

Person wäscht sich die Hände unter fließendem Wasser

Hygiene ist in einem Klinikum lebenswichtig. Durch umfangreiche Beratungen, Schulungen, Begehungen, Hospitationen und Audits, Mikrobiologische Untersuchungen und Prozessoptimierungen sorgen unsere Experten im Christophsbad für die Einhaltung hoher Standards.

Maßnahmen

Beratung

Die Abteilung für Hygiene- und Infektionsprävention berät in vielen verschiedenen Bereichen im täglichen Klinikalltag. Beispielsweise bei:

  • Maßnahmen zu multiresistenten Erregern und Infektionskrankheiten
  • Reinigung und Flächendesinfektion
  • Händehygiene und Hautschutz
  • Ausbruchsmanagement im Falle gehäuften Auftretens von Infektionen
  • Präventionsmaßnahmen zur Vermeidung von Kreuzinfektionen und Kreuzkontaminationen
  • der Aufbereitung von Medizinprodukten
  • Schutzmaßnahmen (patienten- und mitarbeiterorientiert)
  • baulichen Maßnahmen
  • Lebensmittelsicherheit

Schulung

Zu den jährlichen Hygieneschulungen nach Verordnung des Sozialministeriums über die Hygiene und Infektionsprävention in medizinischen Einrichtungen (MedHygVO) findet durch die Hygieneabteilung eine umfangreiche Fortbildung statt, die den Mitarbeitern das nötige Wissen und Handwerkszeug an die Hand gibt, um ein hygienisch korrektes Arbeiten im Alltag umsetzen zu können.
Inhalte der Schulungen sind unter anderem:

  • Basishygiene (zum Beispiel Händehygiene)
  • Maßnahmen und Fachinformationen im Umgang mit multiresistenten Erregern
  • Reinigung und Desinfektion (zum Beispiel Objektreinigung, Flächendesinfektion)
  • Workshops (zum Beispiel Aktionstag zur Händehygiene)
  • Fachvorträge
  • Ausbildung Hygienebeauftragte in der Pflege
  • und viel mehr
Pflegekraft wäscht sich am Waschbecken die Hände

Begehungen, Hospitationen & Audits

Um Empfehlungen zu geben, bedarf es Stationsbegehungen, Hospitationen und Praxisbegleitungen, in denen eventuelle Fehler und Mängel aufgedeckt und Lösungen erarbeitet werden können. Die hygienerelevanten Prozesse, die Lagerung von Sterilgütern und der hygienische Zustand der Räumlichkeiten sind nur ein kleiner Teil der Kriterien, die bei einem Audit, einer Begehung oder Hospitation zu beachten sind.

Mikrobiologische Untersuchungen

  • Wasserproben nach Trinkwasserverordnung (Water Safety Plan)
  • Überwachung der hauseigenen Krankenhausküche
  • Maßnahmen gemäß der Empfehlung des Robert Koch-Instituts:
    Kontrolle der...:

    • Reinigungs- & Desinfektionsgeräte
    • Endo- und Bronchoskope
    • Wasch- und Geschirrspülmaschinen
    • dezentralen Desinfektionsanlagen
    • Eimertuchspendersysteme zur Flächendesinfektion
    • Raumlufttechnik
    • Umgebungsuntersuchungen
  • Umgebungsuntersuchungen bei gehäuftem Aufkommen von Infektionen

Qualität & Kompetenz

Die Hygienefachkräfte selbst nehmen im Jahr an mehreren Hygienekongressen und fachspezifischen Fortbildungen teil, um ihr Wissen auf dem neuesten Stand zu halten und dies im Klinikum sinnvoll einzubringen.

Dies beinhaltet Erfassung und Dokumentation von nosokomialen Infektionen in Abstimmung mit den hygienebeauftragten Ärzten und dem Krankenhaushygieniker sowie die Erfassung und Bewertung von Erregern mit besonderen Eigenschaften (zum Beispiel Resistenzen/ Multiresistenzen). Die Erstellung von Infektionsstatistiken, Teilnahme an HandKISS und das Gewinnen von Kenntnissen über mögliche Infektionswege sind ein weiterer Bestandteil der Surveillance.

Um einheitliche Prozesse gewährleisten zu können, bedarf es der Erstellung von Hygiene- und Desinfektionsplänen, aber auch einzelner Dienst-, Verfahrens- und Arbeitsanweisungen. Diese Dokumente werden auf fundiertem Fachwissen wie zum Beispiel des Robert Koch-Instituts individuell erstellt und evaluiert.

Aktion Saubere Hände

Das Klinikum Christophsbad und das Christophsheim in Göppingen sind seit 2015 Teilnehmer der Aktion Saubere Hände, einer nationalen Kampagne zur Verbesserung der Händedesinfektion im Alltag deutscher Gesundheitseinrichtungen.
Während Aktionstagen haben Mitarbeiter, aber auch Patienten und Angehörige die Möglichkeit, sich über die Händehygiene zu informieren und die Effektivität der eigenen Händedesinfektion zu analysieren und gezielt zu verbessern.

Logo der Aktion Saubere Hände

Die direkte Beobachtung der Mitarbeiter während der täglichen Arbeit ist der genaueste Weg, das Händedesinfektionsverhalten beziehungsweise die Compliance zu bestimmen. Die Beobachtung vermittelt ein Bild vom Ist-Zustand und gibt Gelegenheit, das Verhalten zu analysieren und zum Beispiel häufige Fehler zu erkennen.
Die Ergebnisse lassen Rückschlüsse zu, inwieweit unter anderem Erkenntnisse aus Fortbildungen umgesetzt werden oder wo noch Wissenslücken oder Fehler auftauchen. Auf diese Art und Weise lassen sich am besten die geeigneten Interventionen zur Verbesserung der Händedesinfektion bestimmen.

Erfahren Sie mehr zur Händehygiene – Sprechen Sie uns an!

Kontakt

Barbara Weber

Hygienebeauftragte Ärztin
Oberärztin Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie

Telefon: 49 (0) 7161 601-8161
Telefax: +49 (0) 7161 601-9586
E-Mail: Nachricht schreiben

Dr. med. Univ. David Plakalovic-Schulz

Hygienebeauftragter Arzt
Oberarzt, Klinik für Neurologie

Telefon: 49 (0) 7161 601-8160
Telefax: +49 (0) 7161 601-9586
E-Mail: Nachricht schreiben

Hygienefachkräfte

Herr Jens Gutknecht
Staatl. Anerkannte Hygienefachkraft
Tel.: +49 (0) 7161 601-8577
Fax: +49 (0) 7161 601-9586
E-Mail: Nachricht schreiben

Frau Silvia Ruopp
Staatl. Anerkannte Hygienefachkraft
Tel.: +49 (0) 7161 601-8143
Fax: +49 (0) 7161 601-9586
E-Mail: Nachricht schreiben

Frau Liza Gau
Klinikhygiene
Tel.: +49 (0) 7161 601-8586
Fax: +49 (0) 7161 601-9205
E-Mail: Nachricht schreiben

Frau Theresa Lieb
Klinikhygiene (Hygienefachkraft in Ausbildung)
Tel.: +49 (0) 7161 601-8589
Fax: +49 (0) 7161 601-9586
E-Mail: Nachricht schreiben