Über uns

Eingangsbreich des Christophsbad von der Straße aus gesehen mit Bäumen und historischem Badhaus

Wir arbeiten mit Herz, Leidenschaft und Wissen und begleiten damit Menschen entlang ihrer persönlichen Lebenslinie. Von der Prävention über die Akutbehandlung bis hin zur Nachsorge, am Klinikum Christophsbad Göppingen heißen wir Sie herzlich willkommen.

Das Christophsbad

Im Jahr 1852 gründete Dr. Heinrich Landerer das Christophsbad. Heute umfasst die Klinikgruppe Christophsbad neun chefärztlich geleitete Kliniken und Bereiche, sechs Tageskliniken, Institutsambulanzen und Ermächtigungsambulanzen sowie ergotherapeutische, physiotherapeutische und logopädische Ambulanzen, die sich den vielfältigen Herausforderungen der Gesundheit widmen und ihren Patienten bestmögliche Genesung bieten.

Das Klinikum Christophsbad Göppingen ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Ulm für die Fachbereiche Neurologie und Psychiatrie, in Kooperation mit den Alb-Fils-Kliniken.

Unser Klinikum steht grundsätzlich jedem Patienten offen, ist von allen gesetzlichen und privaten Kassen anerkannt und in vollem Umfang beihilfefähig. Die private Trägerschaft bürgt für eine individuelle, persönliche Haltung gegenüber dem einzelnen Patienten.

Das Christophsbad Göppingen ist wenige Gehminuten vom Bahnhof entfernt und verfügt über einen großen, gepflegten Park, der über Felder und Wiesen unmittelbar an den nahen Stadtwald grenzt.

Lesen Sie gerne mehr über die Geschichte der Klinik in der Historie unserer Klinikgruppe.

  • Der moderne Eingangsbereich mit Info und Service in Haus 20
  • Der großzügige Park mit Spazierweg und altem Birnbaum
  • Eingangsbereich der Geriatrischen Rehaklinik mit großzügigem Treppenhaus
  • Historisches Badhaus von Heinrich Schickhardt aus dem 17. Jahrhundert
  • Der Park mit Blick auf Haus 21 umgeben von altem Baumbestand
  • Die Tagesklinik im Park ist in einer Villa des späten 19. Jahrhunderts untergebracht.

Zahlen & Fakten

Nachfolgend erhalten Sie eine detaillierte Auflistung unserer Planbetten und -plätze innerhalb des Christophsbads Göppingen.

Betten & Plätze

Psychiatrie und Psychotherapie 234 Betten & Plätze
Chefarzt: Prof. Dr. med. Nenad Vasić, MHBA, BA phil.
Vollstationär 189
Psychiatrische Tagesklinik 27
Tagesklinik für Suchtbehandlung 18
Gerontopsychiatrie 91 Betten & Plätze
Chefarzt: Dr. med. Karsten Henkel
Vollstationär 91
Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie 90 Betten & Plätze
Chefärztin: Prof. Dr. med. Petra Beschoner
Vollstationär 67
Psychotherapeutische Tagesklinik Geislingen 18
Psychosomatische Tagesklinik 5
Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie 30 Betten & Plätze
Chefarzt: Dr. med. Markus Löble
Vollstationär 25
Tagesklinik für Kinder und Jugendliche 5
Neurologie, Neurophysiologie, Frührehabilitation und Schlafmedizin 94 Betten & Plätze
Chefarzt: Prof. Dr. med. Norbert Sommer
Vollstationär 90
Neurologische Tagesklinik 4
zusätzlich: Schlaflabor (Kapazität) 8
Radiologie und Neuroradiologie Nicht bettenführend
Chefarzt: Prof. Dr. med. Bernd Tomandl
Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Medizin 95 Betten & Plätze
Chefarzt: Dr. med. Christian Marburger
Vollstationär 95
Therapeut durchschreitet die Galerie auf dem Weg in einen anderen Fachbereich

Einrichtungen und Standorte

Erfahren Sie mehr über unsere Fachkliniken.

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Wir als Arbeitgeber

Wir sind da. Auch wenn es um Ihre Karriere geht.
Bei uns steht der Mensch im Mittelpunkt. Daher kümmern wir uns auch um Ihr berufliches Wohlbefinden in einer zunehmend komplexen Arbeitswelt. Finden Sie Ihre berufliche Bestimmung bei einem starken Arbeitgeber, der sich mit persönlichem Engagement für erfüllende und erfolgreiche Lebenswege seiner Mitarbeiter einsetzt.

Karriere mit Perspektive
Menschen Perspektiven zu bieten und sie auf ihrem Weg zu begleiten, hat bei uns eine lange Tradition, die wir kontinuierlich pflegen und weiterentwickeln. Dabei verdanken wir unsere fachlichen Stärken in den Bereichen der Psychiatrie, Neurologie, Pflege und Rehabilitation vor allem dem leidenschaftlichen Einsatz unserer Mitarbeiter. Wir verstehen uns über alle Einrichtungen hinweg als Gemeinschaft, als Team, das sich gegenseitig unterstützt, Wissen austauscht und durch seine hohe Fachkompetenz bundesweite Anerkennung genießt. Um unser Potenzial noch weiter auszubauen, fördern wir Sie individuell auf Ihren ganz persönlichen Berufswegen. Wir eröffnen langfristige Perspektiven mit qualifizierten Weiterbildungsmöglichkeiten und begegnen Ihnen zudem mit zeitgemäßen Zusatzleistungen.

Werbeabbildung der Stellenangebote im Christophsbad

Arbeiten im Christopsbad

Erfahren Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten in unserem familiengeführten Unternehmen.

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Villa Marie – unser Betriebskindergarten

Für Ihre Jüngsten
Vereinbaren Sie Ihren Beruf mit der Familie und nutzen Sie eine optimale Kinderbetreuung vor Ort. Seit September 2021 steht Ihnen auf dem Gelände des Christophsbads in Göppingen eine neue Kita zur Verfügung. Im Kinderhaus Villa Marie werden Kinder im Alter von zwölf Monaten bis zum Schuleintritt betreut. Die Hälfte der 60 Plätze ist für Kinder von Mitarbeitern der Klinikgruppe Christopshbad reserviert. Wir legen großen Wert auf eine individuelle, der Entwicklung der Kinder entsprechende Förderung und Begleitung. Unsere Gruppen sind offen für Kinder unterschiedlicher kultureller, religiöser und sprachlicher Herkunft.

Erfahren Sie mehr über die Villa Marie.

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Leitbilder

An unseren Leitbildern orientieren sich die Mitarbeiter in ihrem klinischen Alltag. Diese sind nicht nur auf Papier geschrieben, sondern werden von den Mitarbeitern getragen und gelebt.

Leitbild des Pflegedienstes

Vorwort
Dieses Pflegeleitbild wurde von Mitarbeitern des Pflegedienstes im Christophsbad Göppingen erstellt.

Das Pflegeleitbild spiegelt die Philosophie und Grundgedanken der Pflegekräfte wider und bildet damit das Fundament unseres pflegerischen Handelns und Planens.

Ziel dieses Leitbildes ist es, die gemeinsame Umgangs- und Pflegekultur im Christophsbad Göppingen darzustellen und erlebbar zu machen.

Das gemeinsame Handlungsgerüst der pflegerischen Arbeit basiert auf einer Verknüpfung von drei Pflegemodellen:

  1. Das Pflegemodell nach Roper, Logan, Tierney
    („Die Elemente der Krankenpflege“ 1976, 2008)
  2. Das Selbstpflegemodell von Dorothea Orem
    („Nursing Concepts of Practise“ 1976)
  3. Das Interaktionsmodell von Hildegard Peplau
    („Interpersonale Beziehungen in der Pflege“ 1952)

Das Pflegeleitbild soll eine Orientierung für unsere tägliche Arbeit mit Patienten, Bewohnern, Angehörigen und allen am Pflege- und Betreuungsprozess beteiligten Berufsgruppen sein.

Im Mittelpunkt unseres pflegerischen Handelns steht der Mensch.

Im Rahmen unserer pflegerisch-therapeutischen Konzepte achten wir auf die individuellen Bedürfnisse und die Autonomie unserer Patienten und Bewohner und fördern ihre Ressourcen.

Wir begegnen ihnen und ihren Angehörigen stets offen, respektvoll, freundlich und wertschätzend.

Die Kultur, Herkunft, Religion und Biografie der Patienten und Bewohner beziehen wir in unser Handeln mit ein. Als umsichtige und sensible Wegbegleiter achten wir auf die Menschenwürde. Aufmerksamkeit, Mitgefühl und Achtung der Persönlichkeit bestimmen unser Tun.

Im Rahmen der interdisziplinären Zusammenarbeit sichern wir einen hochwertigen Pflegestandard.

Unser Handeln beruht auf pflegewissenschaftlich fundierten Erkenntnissen.

Wir arbeiten nach abgestimmten Pflege- und Stationskonzepten. Eine professionelle Kommunikation, Kooperation, Vertraulichkeit und Transparenz sind für uns die Basis unseres täglichen Handelns.

Die regelmäßige fachliche Qualifizierung durch Fort- und Weiterbildungen sichert die Weiterentwicklung unserer professionellen Pflege.
Auszubildende und neue Mitarbeiter werden durch Praxisanleiter während ihres Einsatzes begleitet und angeleitet.

Soziales Engagement, Empathie und die Fähigkeit zur Selbstreflexion bestimmen unsere Arbeit im Team.

Wir legen gemeinsam realistische, erreichbare und messbare Ziele fest und evaluieren diese. Lob, Anerkennung und konstruktive Kritik prägen unseren Umgang miteinander.

Für unsere Gesundheit und persönliche Zufriedenheit tragen wir selbst, aber auch gegenseitig Verantwortung.

Rückmeldungen von Patienten, Bewohnern und Angehörigen unterstützen unsere Bemühungen, eine kontinuierliche Verbesserung der pflegerischen Behandlungsangebote zu erreichen.

Die Pflegekräfte des Christophsbads Göppingen lehnen jegliche Form von Diskriminierung, Intoleranz und Rassismus ab.

Wir setzen uns für Verständnis und Akzeptanz unserer Patienten und Bewohner ein.

Schwierige Verhaltensweisen verstehen wir auch als Ausdruck der Erkrankung und akzeptieren krankheitsbedingte Ablehnung und ihre Grenzen.

Eine Auseinandersetzung mit ethischen Grenzsituationen erfolgt im multiprofessionellen Behandlungs- und Betreuungsteam.

Patienten, Bewohner und Angehörige werden kompetent beraten, angeleitet und unterstützt.

Wir reflektieren unsere Rolle im gesellschaftlichen Miteinander und tauschen unser Wissen und unsere Erfahrung mit der interessierten Öffentlichkeit aus.

Die poststationäre Versorgung für Patienten und Bewohner wird durch unser Aufnahme- und Entlassmanagement sichergestellt.

Das Pflegeleitbild des Christophbads wird regelmäßig auf Umsetzbarkeit und „Lebbarkeit“ überprüft und gegebenenfalls angepasst. Das Pflegeleitbild ist kein statisches Gebilde. Es ist veränderbar und orientiert sich an den Erkenntnissen evidenz-basierter Pflege.

Alle Mitarbeiter beteiligen sich aktiv an der Umsetzung der Philosophie und Grundgedanken des Pflegeleitbildes und sind bestrebt, die gemeinsamen Leitgedanken in die pflegerische Arbeit zum Wohle der Patienten und Bewohner einfließen zu lassen.

Die im Leitbild festgehaltenen Grundgedanken beziehen sich auf die gegenwärtige Arbeit und dienen als Handlungs- und Werteorientierung sowie als Kommunikationsimpuls.

Göppingen, Mai 2018

Leitbild der Klinik für Geriatrische Rehabilitation und Physikalische Therapie

Aufgaben & Zielsetzung
Alle Menschen wünschen sich ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung und die Möglichkeit, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Einschränkungen, Krankheiten und deren Folgen führen uns den Wert der Selbstständigkeit besonders im höheren Lebensalter deutlich vor Augen. Unser multiprofessionelles Team aus Ärzten, Pflegekräften, Logopäden, Physio- und Ergotherapeuten, Neuropsychologen und Sozialarbeitern sieht die Wiedererlangung und den Erhalt der größtmöglichen Selbstständigkeit und Alltagskompetenz von Menschen in fortgeschrittenem Alter als eine der wichtigsten Aufgaben der medizinischen Versorgung.

Der demografische Wandel führt zu einer kontinuierlichen Erhöhung des Durchschnittsalters der Bevölkerung. Wir stellen uns dieser gesellschaftlichen Herausforderung und den sich ändernden politischen Rahmenbedingungen und öffnen uns für neue Versorgungsformen.

Die therapeutischen Schwerpunkte unserer stationären, geriatrischen Rehabilitation sind so gewählt, dass der Erhalt beziehungsweise die Wiedererlangung der Fähigkeiten der Rehabilitanden bestmöglich gefördert wird und diese auch selbst nach Kräften daran mitwirken können. Unsere Arbeit basiert auf dem Geriatriekonzept des Landes Baden-Württemberg und den Leitlinien der Fachgesellschaften.

Wir behandeln ältere Menschen mit oftmals multiplen Erkrankungen und legen gemeinsam mit Rehabilitanden und gegebenenfalls Angehörigen ihre Therapieziele fest. Wir sehen uns auch in der Verantwortung, den Lebensweg der Rehabilitanden für die Zeit nach der Rehabilitation zu ebnen. Zu unserem Entlassmanagement gehört die individuelle Beratung und im Bedarfsfall auch Organisation von Heil- und Hilfsmitteln sowie gegebenenfalls weiteren Unterstützungsangeboten.

Die Halbwertszeit von Wissen wird immer kürzer. Deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, durch regelmäßige, fach- und berufsgruppenspezifische Fort- und Weiterbildungen, auf dem aktuellen Stand des Wissens zu sein. Dieses Wissen setzen wir wiederum gewinnbringend für unsere Rehabilitanden ein.

Die beruflichen und persönlichen Interessen der Mitarbeitenden werden bei der Weiterqualifizierung berücksichtigt.

Wir wissen um unsere fachliche und menschliche Verantwortung. Aus diesem Grund geben wir unser Wissen, Können und unsere Erfahrungen an Kollegen, Rehabilitanden und ihre Angehörigen gerne weiter und geben ihnen Einblick in unser Tun.

Wir hinterfragen und reflektieren unser Verhalten und Handeln. Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses nehmen wir gerne Anregungen auf, freuen uns über positive Rückmeldungen, nehmen jedoch auch Beschwerden ernst und entwickeln gegebenenfalls Handlungsalternativen.

Unsere Zusammenarbeit mit Kollegen, Rehabilitanden und Angehörigen gründet sich auf einer persönlichen, einfühlsamen und wertschätzenden Kommunikation. Wir nutzen moderne Informationstechnologien, wobei wir Wert darauflegen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen direkten Zugang zu den für sie relevanten Informationen haben.

Wir führen regelmäßige, strukturierte Teambesprechungen durch, in denen die Belange der Rehabilitanden interdisziplinär erörtert werden. Dabei nutzen wir auch die Möglichkeit, die uns die Klinikgruppe Christophsbad bietet, und konsultieren bei Bedarf Kollegen weiterer Fachgebiete. Ein umfassender Informationsaustausch und eine gute Zusammenarbeit mit Zuweisern und Weiterbehandlern im Versorgungsnetzwerk sind uns wichtig.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter identifizieren sich mit ihren Aufgaben und den Unternehmenszielen. Das Christophsbad Göppingen versteht sich als nachhaltiger Versorger im Gesundheitssystem und verbindet seit rund 170 Jahren erfolgreich Tradition und Verlässlichkeit mit wissenschaftlichem Fortschritt.

Im Interesse zukünftiger Generationen und um den langfristigen Erfolg unseres Unternehmens zu sichern, gehen wir verantwortungsbewusst und sorgsam mit unseren Ressourcen um. Voraussetzung dafür ist auch das wirtschaftliche Denken und Handeln jedes einzelnen Mitarbeiters, ebenso wie die Berücksichtigung ökologischer Aspekte.

Die Grundlage für die kontinuierliche Weiterentwicklung unseres hochwertigen und nachhaltigen Leistungsangebots sind eine konsequente Qualitätssicherung und unser internes Qualitätsmanagementsystem. Im Sinne eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses werden Abläufe und bestehende Prozesse in regelmäßigen Abständen überprüft. So stellen wir sicher, auch für zukünftige Herausforderungen gut gerüstet zu sein.

Göppingen, März 2021